Allpacare PflegeberatungAllpacarePflegeberatung
Pflegeschulung nach § 45 SGB XI · Dortmund und Ruhrgebiet

Pflegeschulung zu Hause: Wir zeigen Ihnen, wie Pflege im Alltag leichter gelingt

Pflegende Angehörige können sich bei der pflegebedürftigen Person zu Hause individuell schulen lassen, die Kosten trägt die Pflegekasse (§ 45 SGB XI). Stellen wir in einer Beratung fest, dass Sie mehr brauchen als einen Tipp, etwa praktische Anleitung, Kommunikation bei Demenz oder Hilfe bei der Organisation schwieriger Situationen, kommen wir für eine Schulung wieder. Sie können die Schulung auch direkt anfragen.

Stand Oktober 2026 · Grundlage: § 45 SGB XI

Jenny Gerigk von Allpacare auf dem Weg zu einer Schulung bei einer Familie zu Hause
Jenny auf dem Weg zu Ihnen
Wie es dazu kommt

Aus der Beratung heraus oder gezielt angefragt

Viele Fragen lassen sich in einem Beratungsgespräch klären. Manches muss man aber einmal gezeigt bekommen und selbst ausprobieren. Dafür ist die Schulung zu Hause da.

Aus der Beratung

Wir sehen tieferen Bedarf

Merken wir beim Beratungseinsatz nach § 37.3 oder in der Begleitung zum Pflegegrad, dass Ihnen eine Anleitung fehlt, sprechen wir Sie darauf an und kommen für eine individuelle Schulung wieder.

Gezielt angefragt

Sie wissen, wo es hakt

Sie haben ein konkretes Thema, etwa das Aufstehen aus dem Bett oder den Umgang mit Ihrer Mutter, die Sie nicht mehr erkennt? Dann rufen Sie an, und wir vereinbaren direkt einen Schulungstermin.

Themen

Was wir mit Ihnen üben und besprechen

Die Inhalte richten sich nach Ihrer Situation. Häufig geht es um diese drei Bereiche.

Praktische Anleitung

Handgriffe, die Kraft sparen

  • Aufstehen, Hinsetzen, Umsetzen vom Bett in den Rollstuhl
  • Rückenschonend arbeiten
  • Lagern und Bewegen im Bett
  • Körperpflege und Inkontinenzversorgung
  • Hilfsmittel richtig einsetzen
Kommunikation bei Demenz

Verstehen, was hinter dem Verhalten steckt

  • Gespräche, die nicht im Streit enden
  • Wenn immer wieder dieselbe Frage kommt
  • Unruhe, Misstrauen, Abwehr bei der Körperpflege
  • Was Sie entlastet, wenn es Ihnen zu viel wird
Situationen organisieren

Den Pflegealltag in den Griff bekommen

  • Tagesstruktur und feste Abläufe
  • Medikamente, Termine, Unterlagen
  • Plan für Notfälle und Ausfälle
  • Aufgaben in der Familie verteilen und Entlastung einbinden
Warum zu Hause?

Üben, wo gepflegt wird

Ein Pflegebett im Schulungsraum ist etwas anderes als das eigene Schlafzimmer mit der engen Tür und dem Teppich davor. Deshalb kommen wir zu Ihnen. Wir üben mit Ihren Möbeln, Ihrem Bad, Ihren Hilfsmitteln und in den Situationen, die bei Ihnen tatsächlich schwierig sind.

Für pflegende Angehörige ist die Schulung kostenlos. Die Kosten trägt die Pflegekasse beziehungsweise die private Pflegeversicherung der pflegebedürftigen Person.

  1. Bedarf klärenAus der Beratung heraus oder am Telefon: Worum soll es gehen, wer ist dabei?
  2. Termin bei Ihnen zu HauseWir kommen zu Ihnen und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.
  3. Zeigen und selbst übenWir zeigen, Sie probieren aus, wir korrigieren. So lange, bis es sitzt.
  4. Bei Bedarf nachlegenVerändert sich die Situation, kommen wir wieder, zum Beispiel für ein neues Thema.
Ganzheitlich begleitet

Mehr als ein Termin: Wir schauen auf die ganze Versorgung

Eine Schulung ist für uns Teil der Pflegebegleitung. Oft zeigt sich beim Üben, dass ein Hilfsmittel fehlt, Entlastung nicht genutzt wird oder der Pflegegrad nicht mehr passt. Dann kümmern wir uns auch darum.

Wir leben die Pflegebegleitung von morgen schon heute.

HilfsmittelWas den Alltag sicherer und leichter macht, und wie Sie es bekommen.
TherapieWelche Therapien und Angebote passen könnten und wer sie verordnet.
EntlastungEntlastungsbetrag, Verhinderungspflege, Pflegekurse: was zusteht und wie Sie es abrufen.
VernetzungWir denken Ärzte, Therapeuten, Dienste und Beratungsstellen mit, damit nichts nebeneinanderher läuft.
PflegegradmanagementPasst der Pflegegrad noch? Wir behalten Bescheide, Fristen und Veränderungen im Blick.
Google-Bewertungen

Was Familien über uns sagen

5,0 Sterne aus über 100 Bewertungen in unserem Google-Unternehmensprofil.

„Sehr professionelle Hilfe rund um Pflegegrad und häusliche Pflege. Alle Fragen wurden geduldig und verständlich beantwortet. Top Beratung!“

Lucia G. · GoogleBeratung

„[…] ich habe mich sehr gut beraten und aufgehoben gefühlt. Mein Dank geht an Herrn Globert, der mit viel Feingefühl und Empathie an meiner Seite stand […]“

Martina F. · GoogleHöherstufung

„Eigentlich fehlte uns der Mut, bei der Krankenkasse eine Pflegestufe zu beantragen. Dann empfahl uns unsere Ärztin [Allpacare]. Dort bekamen wir eine tolle menschliche Unterstützung durch Herrn Globert […]“

Angelika F. · GoogleAntrag

Bewertungen zur Beratung allgemein, nicht nur zu Schulungen. Auswahl echter Bewertungen aus unserem Google-Unternehmensprofil, teils gekürzt ([…]), Stand 19.10.2026. Wir prüfen nicht selbst, ob jede Bewertung von einer Kundin oder einem Kunden stammt. Alle Bewertungen auf Google ansehen

Fragen zur Pflegeschulung

Kurz beantwortet

Was ist eine Pflegeschulung zu Hause?

Eine individuelle Schulung für pflegende Angehörige nach § 45 SGB XI, die dort stattfindet, wo gepflegt wird: bei der pflegebedürftigen Person zu Hause. Wir üben mit Ihnen konkrete Situationen aus Ihrem Alltag, mit Ihren Möbeln, Ihrem Bad und Ihren Hilfsmitteln.

Was kostet die Schulung?

Für pflegende Angehörige ist die Schulung kostenlos. Die Kosten trägt die Pflegekasse beziehungsweise die private Pflegeversicherung der pflegebedürftigen Person. Wir klären das vorab mit Ihnen.

Wann kommen Sie zu einer Schulung?

Häufig aus einer Beratung heraus: Merken wir bei einem Beratungsbesuch oder in der Begleitung zum Pflegegrad, dass Sie mehr brauchen als einen Tipp, kommen wir für eine Schulung wieder. Sie können die Schulung aber auch direkt bei uns anfragen.

Was ist der Unterschied zum Pflegekurs?

Ein Pflegekurs findet meist in einer Gruppe statt, zum Beispiel an einem Abend in einem Gemeindesaal. Die häusliche Schulung ist individuell: Sie bekommen genau die Anleitung, die Ihre Situation verlangt, am Ort, an dem Sie pflegen.

Wie viele Termine sind sinnvoll?

Das richtet sich nach Ihrem Bedarf. Manchmal reicht ein Termin, manchmal ist es sinnvoll, nach einiger Zeit noch einmal zu üben oder ein neues Thema anzugehen. Das stimmen wir mit Ihnen ab.

Kann die pflegebedürftige Person dabei sein?

Ja, meistens ist das sogar sinnvoll, weil wir gemeinsam üben. Bei manchen Themen, etwa im Umgang mit Demenz, besprechen wir einzelne Punkte auch mit Ihnen allein.

Gibt es die Schulung auch online?

Die häusliche Schulung lebt davon, dass wir bei Ihnen vor Ort üben. Deshalb bieten wir sie nur in Dortmund und im Ruhrgebiet an.

Gibt es die häusliche Schulung nach der Pflegereform noch?

Laut Kabinettsentwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz soll die Schulung zu Hause ab 2029 in einer neuen Pflegebegleitung aufgehen. Das Gesetz ist noch nicht beschlossen. Bis dahin gilt § 45 SGB XI wie bisher.

Kontakt

Rufen Sie an oder lassen Sie sich zurückrufen

Haben Sie bereits einen Pflegegrad, ist das erste persönliche Gespräch für Sie kostenlos. Alles Weitere besprechen wir offen mit Ihnen, bevor Kosten entstehen.

BüroHuckarder Str. 348, 44369 Dortmund

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